Einen spannenden und lehrreichen Vormittag verbrachte die Klasse 2c im Museum Natur und Mensch in Freiburg. Dort besuchten die Kinder die Sonderausstellung „Die lange Reise der Schokolade“ mit anschließendem Workshop „Schokolade selber machen“. Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Voll unfair“ und regte die Kinder dazu an, sich mit der Herkunft und Herstellung von Schokolade auseinanderzusetzen.
Zu Beginn erfuhren die Schülerinnen und Schüler, woher Kakao stammt und welche Bedeutung Schokolade bereits vor vielen Jahrhunderten hatte. Dabei lernten sie interessante Bräuche rund um das wertvolle Getränk und die Kakaobohne kennen. Anschließend richtete sich der Blick auf die heutige Situation: Gemeinsam wurde erarbeitet, wie Kakao angebaut und geerntet wird, welche Arbeitsschritte notwendig sind, bis aus den Kakaobohnen schließlich eine Tafel Schokolade im Supermarkt entsteht, und welche Auswirkungen der Kakaohandel auf die Menschen und die Anbaugebiete hat.
Besonders eindrucksvoll war der Vergleich zwischen herkömmlicher Schokolade und Fairtrade-Schokolade. Anhand anschaulicher Beispiele konnten die Kinder nachvollziehen, wie sich der Verkaufspreis einer Tafel Schokolade auf die verschiedenen Beteiligten verteilt und welchen Unterschied fair gehandelte Produkte für die Kakaobäuerinnen und -bauern machen können.
Ein besonderes Highlight war der Workshop, in dem die Kinder ihre eigene Schokolade herstellen durften. Mit großer Begeisterung verzierten sie ihre Schokoladentafeln nach ihren eigenen Ideen und konnten diese anschließend mit nach Hause nehmen.
Der Ausflug bot der Klasse viele spannende Einblicke in die Welt des Kakaos und der Schokolade. Gleichzeitig wurden die Kinder dafür sensibilisiert, dass hinter einer Tafel Schokolade ein langer Weg steckt und bewusste Kaufentscheidungen einen wichtigen Beitrag zu mehr Fairness leisten können.



